Lachgas

Die Inhalationssedierung mit Lachgas wird weltweit millionenfach angewendet und ist ein extrem sicheres Verfahren, mit dem Ängste und auch der Würgereiz effektiv abgebaut werden können. Lachgas ist dabei das sicherste, meist erforschte und älteste Sedativum.

Sie fühlen sich leicht, entspannt und entwickeln ein Gefühl der Gleichgültigkeit. Gleichzeitig sind Sie aber immer ansprechbar, können auf Ansprachen reagieren und sind zu rationalen Gedanken fähig. Diese Kombination hilft, Ängste beim Zahnarzt durch positive Erfahrungen abzubauen. 

Da die Wirkung des Lachgases schnell eintritt und wieder verfliegt, brauchen Sie keine Begleitung zur Behandlung mitbringen. Auch die Fahrtüchtigkeit ist nach der Behandlung in Minuten wieder hergestellt, so dass Sie mit dem Auto kommen können.

Ebenso ist Lachgas für Kinder ab ca. 6 Jahren geeignet, sofern Sie kooperativ sind. Bei vielen sonst nicht behandelbaren kleinen Patienten haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht. 

Ihre Vorteile:

  • Sie sind tief entspannt, bei vollem Bewustsein
  • Sie verspüren Entspannung und ein Glücksgefühl
  • Die Angst im Vorfeld wird wirksam abgebaut
  • Der Würgereiz wird nahezu ausgeschaltet
  • Die Zeit vergeht für Sie wesentlich schneller
  • Sie sind bereits nach 15 Minuten wieder verkehrstüchtig, so dass Sie keine Begleitperson benötigen
  • Sie müssen nicht mit nüchternem Magen erscheinen
  • Kostenersparnis im Vergleich zur Vollnarkose, bei gleichzeitig minimiertem Risiko

Welche Risiken bestehen?

Sehr selten kann es zu Übelkeit kommen. Es gibt nur sehr wenige Gegenanzeigen, die eine Lachgassedierung ausschließen. Diese können wir im Vorgespräch sehr gut identifizieren. Die Patientenauswahl ist sehr sicher, so dass Risiken ausgeschlossen werden können. 

Für schwangere Patientinnen ist die Lachgassedierung nicht geeignet. Ebenso darf in den letzten 6 Monaten keine Vitrektomie (spezielle Augenoperation) durchführt worden sein. Ebenso ist die Lachgassedierung nicht geeignet für Drogenabhängige, Patienten mit akuter Nasenneben, -oder Mittelohrentzündungen, sowie Patienten mit Darmverschluss.

Gerne beraten wir Sie ausführlich!